Mut zur Entscheidung – Mut zur Selbstverantwortung

Entscheidungen zu treffen ist nicht immer einfach. Jede gefällte Entscheidung hat Konsequenzen, mit denen wir und auch andere leben müssen. Wir treffen übrigens täglich um die 20.000 Entscheidungen. Viele laufen einfach so im Unterbewusstsein ab. Andere Entscheidungen verlangen Risikokompetenz und damit unseren ganzen Mut.

„Wer nicht NEIN sagen kann, der kann auch nicht JA sagen.“

Manchmal blockieren uns Ängste, Unsicherheiten und wir fangen an zu verzögern, aufzuschieben und uns zu drücken. Mut muß her!

Mutig und klar entschieden

„Wer absolute Klarheit haben will, bevor er einen Entschluss fasst, wird sich nie entscheiden.“

Henri Frederic Amiel

Auch dies ist eine Hürde. Irgendwann muss der Punkt kommen, an dem wir uns festlegen. Wie triffst Du eigentlich Deine Entscheidungen? Methoden zur Entscheidungsfindung gibt es viele. Doch finden wir damit den Mut zur Entscheidung? Wenn wir lange in dem Zustand von: „Soll ich“ oder „Soll ich nicht“ verweilen, dann entwickeln sich Druck und Angst. Wir beginnen aufzuschieben oder verfallen in perfektionistische Informationssuche. Dies nagt wiederum an unserem Selbstwert und macht unzufrieden.

Die Liste ist lang:

Angst vor möglichen Fehlern, vor dem Versagen, vor Kritik, vor möglichen negativen Konsequenzen, davor etwas nicht berücksichtigt zu haben, Sorge um die Auswirkungen für andere, oder vielleicht ist es ja gerade ganz bequem so wie es ist und wir fühlen uns in der Komfortzone so richtig gut. Bestenfalls zieht keines der Entscheidungsfelder. Zu einer mutigen Entscheidung gehören auch Emotionen.

Nicht ohne meine Emotionen – So geht mutiges Entscheiden in 7 Schritten

Wir müssen „emotional“ mit, dann klappt es auch mit dem Mut. Für diesen Mutimpuls habe ich den Entscheidungsfindungsprozess in 7 Schritte zusammengefasst.

Entscheidungsfindung in Kurzfassung: 

  1. Worum geht es? ( Problemerkennung, Ruhe und Kraft schaffen )
  2. Eingrenzung von Komplexität ( Informationssammlung und Aufstellung von Alternativen)
  3. Zeitpunkt für die Entscheidungsfindung festlegen
  4. Akzeptanz der Unsicherheiten (Reflexion der Fehlertoleranz, Experimentierfreude kultivieren)
  5. Festlegen der Kriterien für den Entscheidungsauswahl (Was muß sichergestellt sein?)
  6. Klarheit schaffen (Entscheidungsmethoden anwenden)
  7. Szenario mit Kopf und Gefühl durchspielen (Was wäre wenn, …)

Was dann kommt ist das TUN! Fang an und verbiete Dir in den Entscheidungsprozess zurückzugehen. Mir hat eine gute Sparringspartnerin und Freundin mal gesagt:

Lieber unperfekt gestartet, als perfekt gescheitert! 

Nur Mut, Deine Simone Gerwers

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Bis morgen zum nächsten vorweihnachtlichen Mutimpuls.

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