Mut zur Unvernunft scheint mir vernünftig

„Sei doch mal vernünftig!“ Nein lieber nicht. Ich plädiere für den Mut zur Unvernunft. Dieses „Sei vernünftig“ kennt sicher jeder von uns. Gerade in der Entscheidungsfindung scheint es Pflicht zu sein: Entscheidungen haben vernünftig zu sein. Mach es am Besten so wie ALLE, sei angepasst, lass Dich von kollektiver Angst leiten. Doch wo kommt sie denn genau her, diese „Vernunft“? Können wir Verstand und Gefühl einfach so trennen? Und weshalb sollten wir uns überhaupt für die Vernunft entscheiden? Sind Gefühle nicht Natur gegeben an sich sinnvoll? So viele philosophische Fragen. Was für ein Dilemma!

Mut zur Unvernunft, hier kannst Du in den Mutimpuls #Mutausbruch 3 der Challenge reinhören:

„Der vernünftige Mensch passt sich der Welt an. Der unvernünftige besteht auf dem Versuch, die Welt sich anzupassen. Deshalb beruht aller Fortschritt von unvernünftigen Menschen ab.“

George Bernhard Shaw

Vernunft entsteht also aus alten Erfahrungen, aus der Vergangenheit. Man könnte sagen, sie entspringt unserer Lernerfahrung. Doch so einfach ist es eben nicht damit, denn die entscheidende Frage ist doch: Passt der neue Kontext überhaupt auf die damalige Situation und ist das Erfahrungswissen damit übertragbar? Außerdem wissen wir ja, das Emotionen eine große Rolle im Entscheidungsprozess spielen. Vereinfacht kommt Vernunft aus der Vergangenheit und eben nicht aus Kreativität und Innovation. Unvernünftig ist eben nicht unbedingt unvernünftig, sondern jenseits des Nachahmens vielleicht nur anders getan, quergedacht, ein neuer Weg, ein Experiment … Wenn es die „Unvernünftigen“ nicht geben würde, die bereit sind Wagnisse einzugehen, ein mögliches Scheitern in Kauf nehmen, dann hätte es auch keine Entwicklung gegeben.

Ein Hoch auf die Unvernunft – sei mutig

Wenn wir also mit Vernunft nicht unbedingt die „richtige und „sichere“ Entscheidung treffen können, dann lohnt sich doch der Mut zum Ausprobieren, zum Abweichen, zum Experiment, zum Wagnis?! Also trau Dich! Für mich war es schon von Kindheit an vernünftig „unvernünftig“ zu sein. Damit bin ich familiär übrigens aus aus der Reihe getanzt.  Ganz nach dem Motto: „Augen zu und tanzen.“  Wenn Du Dich damit besser fühlst, dann gern auch: „Augen auf und tanzen.“ Glaub mir, es lohnt sich in jedem Fall, egal ob beruflich oder privat. Unser Bild wie Erfolg und Zufriedenheit geht darf sich da gern verändern.

„Erst wenn wir unvernünftige Dinge tun, tanzen, trinken oder uns verlieben, haben wir das Gefühl, dass es sich zu leben lohnt.“ findet auch der Philosoph Robert Pfaller

Nur Mut, Deine Simone Gerwers

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